Einheitliche Renditebasis
Erklärt, wie PnL Plus Renditen vergleichbar hält, wenn eine Historie von rekonstruiertem Saldo zu gemessener Equity oder NAV wechselt.
Was es ist. Renditen werden auf einer einzigen Kette berechnet, die Kapitalflüsse berücksichtigt. Einzahlungen, Auszahlungen, Brokerkredite, Unterkonto-Transfers, Wertpapierüberträge und der erste Übergang zu gemessenem NAV gelten als Kapitalflüsse, nicht als Performance.
Warum es wichtig ist. Ohne einheitliche Basis könnten eine Einzahlung, Auszahlung oder der erste Sprung zum aktuellen Marktwert wie Rendite oder Drawdown aussehen. Das ist besonders wichtig für Exante- und IBKR-Historien: Vor dem Monitoring kann das System oft nur den gebuchten Saldo aus Kontobewegungen rekonstruieren; nach Monitoring-Start enthält der vom Broker gemessene NAV offene Positionen und Neubewertung.
Wie es hier funktioniert. Für MT4/MT5 ist Equity die Basis, wenn sie gemessen wurde, mit rekonstruierter Equity zwischen gemessenen Punkten, wenn nötig. Für Exante/IBKR nutzt die Historie vor dem ersten gemessenen NAV den realisierten gebuchten Saldo aus Transaktionen; ab dem ersten gemessenen NAV wird gemessener NAV verwendet. Die Differenz am Übergang wird offengelegt und als synthetischer Flow aus der Rendite ausgeschlossen, damit unbekannter vorüberwachter unrealisierter P&L nicht als neue Performance zählt.
So berechnen wir es
Jeder Kapitalfluss teilt die Kurve in Segmente. In jedem Segment vergleichen wir den Endwert mit dem Startwert nach dem Flow und verzinsen die Segmente dann zu TWR und VAMI ab einem Startwert von 1000. Bei Investmentkonten wird die Differenz zwischen erstem gemessenen NAV und vorherigem gebuchten Saldo als synthetischer Flow am Übergang behandelt.