Kategorie: Risiko und Drawdowns

Volatilität (monatlich)

Zeigt, wie stark die Monatsrendite normalerweise um ihren Durchschnitt springt.

Monatliche Volatilität zeigt, wie ungleichmäßig die Monate waren. Zwei Konten können eine ähnliche Rendite liefern, aber eines bewegt sich fast ruhig, während das andere starke Gewinne und Verluste abwechselt.

Die Kennzahl hilft, den Komfort des Weges einzuschätzen. Bei gleicher Rendite bedeutet niedrigere Volatilität meist eine besser planbare Monatsserie, während hohe Volatilität zeigt, dass das Ergebnis in Schüben kam.

Ein niedriger Wert garantiert keine Sicherheit, und ein hoher Wert bedeutet nicht automatisch Verlust: Volatilität zählt positive und negative Überraschungen. 2-5% pro Monat wirkt oft moderat, 10%+ weist auf eine deutlich nervöse Monatsserie hin. Bei kurzer Historie kann die Zahl stark schwanken.

Beispiel: Die durchschnittliche Monatsrendite beträgt +1%, die monatliche Volatilität 3%. In so einer Historie lagen viele Monate ungefähr nahe am Bereich von -2% bis +4%. Bei 12% Volatilität können normale Monatsschwankungen bereits wie -11% oder +13% aussehen.

So berechnen wir es

Wir verwenden die Stichproben-Standardabweichung monatlicher TWR-Renditen. Diese Renditen werden auf einer einheitlichen Basis mit Ein- und Auszahlungen gebaut, sodass Geldbewegungen die Streuung nicht aufblasen.

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